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Niederdeutsche Bühne Rendsburg  nbr

Spielzeit 2011-2012 - die Siebenundsiebzigste

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Der neue Vorstand: 
von links: Maren Eckholtz, Rolf Dammann, Jens-Uwe Jahnke, Evlyn Nehlsen, Heike Rohwer, Thea Hinz, Hartmut Lorenzen,
Bühnenleiter Klaus Woldt
Foto: Maaß

Die siebenundsiebzigste Spielzeit der Niederdeutschen Bühne Rendsburg - nbr - ist mit einer ausverkauften - der achtzehnten - Vorstellung des Lustspiels "Mit Geföhl un Wellenslag" von Konrad Hansen zu Ende gegangen.

Knapp 7500 Zuschauer sahen in 51 Aufführungen im Kreisgebiet und darüber hinaus auf Föhr und in Ostholstein die drei angebotenen Stücke "Stratenmusik", "Anna, dat Goldstück", übrigens mit 2900 Besuchern die Quotenkönigin, und "Mit Geföhl....".

Bühnenleiter Klaus Woldt gab in einer straff geführten und gut besuchten Jahreshauptversammlung seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Stagnation der letzten Jahre einem vorsichtigen Optimismus gewichen ist. Die Zuschauerzahlen, vor allem über Land, steigen, auch im Stadttheater ist eine leicht steigenden Tendenz zu beobachten. Er führt das auf das gemischte Programmangebot zurück, nicht nur Boulevard, sondern auch die guten alten Stücke sollen wiederaufgeführt werden. "Und wir können die Stücke auch rollengemäß besetzen", betonte Woldt, der mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt wurde.

Auch Heike Rohwer, die, wie Klaus Woldt betonte, " heimliche Bühnenleiterin", wurde in ihrem Job als Schriftführerin, die den sehr
umfangreichen "Schreibkram" phantastisch erledigt und auch kommukativ für die nbr arbeitet, einstimmig wiedergewählt.

Der Spielplan für die 78. Spielzeit sieht folgende Stücke vor:

"Geld verdarvt den Charakter". Komödie von Ray Cooney, plattdeutsch von Manfred Hinrichs, am 5. November 2012, am 9. Nov. 2012 und 11. November 2012, Regie wird Wolfgang Wulff haben.

"Kutter Nummer", Lustspiel von Stephan Greve, am 7. Januar 2013, am 18. Januar und am 20. Januar 2013, Regie: Hartmut  Lorenzen.

"Dat Hörrohr", Komödie von Karl Bunje, am 18. Februar 2013, am 1. März und am 3. März 2013, Regie: Gerd Stange.

Alle diese Aufführungen finden im Theater Rendsburg statt.

Sorgen bereiten der nbr die Finanzen. Sie spielt 88 % ihrer Einnahmen selbst ein, aber die Ausgaben wie Mieten, Fahrtkosten etc. fressen diese wieder auf, sodaß die nbr auch Spenden sehr gern gegen ensprechende Bescheinigung entgegennimmt.

Gerd Stange, 25.04.2012